Magnetfeldtherapie in Wien

Die Magnetfeldtherapie kommt ohne Nadel und ohne Medikament aus. Sie läuft schmerzfrei ab und lässt sich neben das stellen, was ohnehin behandelt wird. In meiner Ordination ist sie eine begleitende Anwendung — keine tragende Säule des Behandlungsplans.

Kurz gesagt

Bei der Magnetfeldtherapie wirkt ein pulsierendes elektromagnetisches Feld auf die behandelte Körperregion. Gestochen wird nicht, ein Medikament wird nicht gegeben, die Kleidung bleibt an, und zu spüren ist dabei in der Regel nichts. Ich setze sie begleitend ein: nach Verletzungen und Operationen und bei anhaltenden Reizzuständen an Sehnen und Gelenken. Die wissenschaftliche Grundlage dafür ist dünn und uneinheitlich. Deshalb steht sie neben Physiotherapie, Training und den übrigen Verfahren, nie an deren Stelle.

Was die Magnetfeldtherapie ist

Ein Gerät erzeugt ein pulsierendes elektromagnetisches Feld. Der Körperabschnitt, um den es geht, wird in eine Spule gelegt, oder ein flaches Applikatorkissen wird aufgelegt. Das Feld durchdringt Kleidung, Verband und Gips; direkter Hautkontakt ist nicht nötig. Wärme entsteht dabei nicht.

Die Überlegung dahinter: Das wechselnde Feld soll Vorgänge an den Zellmembranen und im Stoffwechsel des behandelten Gewebes beeinflussen. Wie das im Einzelnen abläuft und was davon im Gewebe tatsächlich ankommt, ist nicht geklärt. Ich beschreibe hier bewusst eine Annahme und keinen belegten Wirkmechanismus.

Wobei ich sie einsetze

Die Magnetfeldtherapie steht mir in der Ordination als begleitende Anwendung zur Verfügung. Ich biete sie dort an, wo ohnehin ein Behandlungsplan läuft und eine schmerzfreie, gut verträgliche Zusatzmaßnahme wenig Risiko trägt:

  • nach Verletzungen und nach Operationen an Ellbogen, Schulter und Hand, begleitend zur Nachbehandlung;
  • bei anhaltenden Reizzuständen an Sehnen und Sehnenansätzen;
  • bei Beschwerden durch Gelenkverschleiß (Arthrose), wenn Bewegung und Aufbautraining im Vordergrund stehen;
  • bei verzögerter Knochenbruchheilung, abgestimmt auf das übrige Vorgehen.

Was sie nicht ist: ein Ersatz für Physiotherapie, für ein Aufbautraining oder für einen Eingriff, den der Befund erfordert.

Wie eine Anwendung abläuft

Sie sitzen oder liegen entspannt, der Arm oder die Schulter wird gelagert. Die Kleidung bleibt an. Während der Anwendung spüren Sie in der Regel nichts — kein Stechen, keine Wärme, kein Kribbeln; Sie können in dieser Zeit lesen oder einfach ruhen. Danach ist keine Schonung nötig, und Sie belasten den Arm so weiter, wie es der Behandlungsplan vorsieht. Angewendet wird in mehreren Sitzungen. Wie viele sinnvoll sind, lege ich nicht vorab fest, sondern richte mich nach dem Verlauf.

Wie ich die Datenlage einordne

Hier bin ich zurückhaltend, und das gehört auf eine solche Seite. Zur Magnetfeldtherapie liegen Untersuchungen mit widersprüchlichen Ergebnissen vor; belastbare Belege für einen Nutzen bei Beschwerden an Ellbogen, Schulter und Hand fehlen weitgehend. Ein Wirkversprechen gebe ich deshalb nicht ab. Und ich rate niemandem, eine Behandlung mit besserer Grundlage dafür aufzuschieben.

Was für die Anwendung spricht, ist ihr geringes Risiko: Sie tut nicht weh, sie greift nicht in den Körper ein, und sie lässt sich ohne Aufwand neben das stellen, was ohnehin läuft — Physiotherapie und Trainingstherapie gibt es im Orthozentrum Döbling im Haus. Wo andere Verfahren besser untersucht sind, setze ich diese ein: Näheres zur Stoßwellentherapie, zur ultraschallgestützten Infiltration und zur Eigenbluttherapie (PRP). Einen Überblick über alle konservativen Verfahren gibt die Therapieseite.

Wann sie nicht angewendet wird

Nicht angewendet wird die Magnetfeldtherapie bei einem Herzschrittmacher, einem implantierten Defibrillator oder einer Medikamentenpumpe, bei schweren Herzrhythmusstörungen, in der Schwangerschaft sowie bei einer akuten Infektion oder einer Tumorerkrankung im Behandlungsgebiet. Sagen Sie mir bitte vorher, welche Implantate Sie tragen und welche Erkrankungen bekannt sind; ob etwas dagegenspricht, kläre ich vor der ersten Anwendung.

Meine Ordination ist eine Wahlarztordination. Ich verrechne mit keiner Krankenkasse direkt; Sie erhalten eine Honorarnote und reichen sie bei Ihrer Kasse ein — auf Wunsch übernehme ich die Einreichung für Sie. Ob die Magnetfeldtherapie in Ihrem Behandlungsplan einen Platz hat, entscheide ich gemeinsam mit Ihnen nach Untersuchung und Befund. Die Krankheitsbilder nach Gelenk sortiert finden Sie unter Schulterchirurgie, Ellbogenchirurgie und Handchirurgie.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Magnetfeldtherapie

Ein Gerät erzeugt ein pulsierendes elektromagnetisches Feld, das auf die behandelte Körperregion wirkt. Der Arm wird dafür in eine Spule gelegt oder ein flaches Applikatorkissen aufgelegt. Das Feld durchdringt Kleidung, Verband und Gips. Gestochen wird nicht, ein Medikament wird nicht gegeben.

In der Regel nicht. Es sticht nicht, es wird nicht warm, und ein Kribbeln entsteht dabei üblicherweise auch nicht. Sie sitzen oder liegen entspannt und können in dieser Zeit lesen oder ruhen. Danach ist keine Schonung nötig.

Begleitend zur Nachbehandlung nach Verletzungen und Operationen an Ellbogen, Schulter und Hand, bei anhaltenden Reizzuständen an Sehnen und Sehnenansätzen, bei Beschwerden durch Gelenkverschleiß und bei verzögerter Knochenbruchheilung. Sie ergänzt den Behandlungsplan; tragend sind Physiotherapie, Training und die Verfahren mit besserer Grundlage.

Dünn und uneinheitlich. Es liegen Untersuchungen mit widersprüchlichen Ergebnissen vor; belastbare Belege für einen Nutzen bei Beschwerden an Ellbogen, Schulter und Hand fehlen weitgehend. Ein Wirkversprechen gebe ich deshalb nicht ab und rate niemandem, eine besser untersuchte Behandlung dafür aufzuschieben.

Bei einem Herzschrittmacher, einem implantierten Defibrillator oder einer Medikamentenpumpe, bei schweren Herzrhythmusstörungen, in der Schwangerschaft sowie bei einer akuten Infektion oder einer Tumorerkrankung im Behandlungsgebiet. Sagen Sie mir bitte vorher, welche Implantate Sie tragen; ob etwas dagegenspricht, kläre ich vor der ersten Anwendung.

Nein. Sie ist eine begleitende Anwendung und keine tragende Säule. Beweglichkeit und Belastbarkeit kommen über Physiotherapie und Aufbautraining zurück. Wo der Befund einen Eingriff erfordert — etwa ein durchgehender Sehnenriss oder ein verschobener Bruch —, ändert daran auch eine begleitende Anwendung nichts.

Meine Ordination ist eine Wahlarztordination. Ich verrechne mit keiner Krankenkasse direkt; Sie erhalten eine Honorarnote und reichen sie bei Ihrer Kasse ein — auf Wunsch übernehme ich die Einreichung für Sie. Ob und in welchem Umfang etwas rückerstattet wird, entscheidet Ihre Kasse.

Dr. med. Martin Eigenschink

Dr. med. Martin Eigenschink

Facharzt für Orthopädie und Traumatologie · Spezialist für Ellbogen-, Schulter- und Handchirurgie

Operative und konservative Behandlung an Ellbogen, Schulter und Hand, bevorzugt minimalinvasiv. Ordination im Orthozentrum Döbling, 1190 Wien. Mehr über meinen Werdegang

Weiterführend

Das könnte Sie auch betreffen

Termin buchen

Stand: September 2026 · Inhaltlich verantwortlich: Dr. med. Martin Eigenschink, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, Wien.

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Beratung im Einzelfall. Medizin entwickelt sich ständig weiter — trotz sorgfältiger Recherche kann keine Gewähr für vollständige Aktualität übernommen werden.

Anrufen Termin buchen