Hier schreibe ich über Beschwerden und Behandlungen, die in meiner Ordination in Wien-Döbling regelmäßig vorkommen. In der Sprache, die ich auch im Gespräch verwende — ohne Fachlatein, das niemandem weiterhilft.
Viele Patientinnen und Patienten kommen mit einem Befund in die Ordination, den ihnen niemand erklärt hat. Genau dort setzen diese Beiträge an: Sie beschreiben, was hinter einem Begriff steckt, woran sich ein Beschwerdebild erkennen lässt und welche Schritte in der Behandlung üblicherweise aufeinander folgen.
Eine Ferndiagnose ist damit ausdrücklich nicht möglich. Kein Text ersetzt das Gespräch, die klinische Untersuchung und den Ultraschall in der Ordination. Was Sie hier lesen, soll Ihnen helfen, die richtigen Fragen zu stellen — beantworten lassen sie sich erst, wenn ich Ihre Schulter, Ihren Ellbogen oder Ihre Hand tatsächlich untersucht habe.
Blut abnehmen, aufbereiten, unter Ultraschallsicht gezielt einbringen: Was bei der Eigenblut-Therapie tatsächlich geschieht, bei welchen Beschwerden sie infrage kommt und wo ihre Grenzen liegen.
Der Nachtschmerz ist an der Schulter ein Leitsymptom. Welche Befunde dahinterstecken können — vom Riss der Rotatorenmanschette über die Kalkschulter bis zur Frozen Shoulder — und wann eine Abklärung ansteht.
Bei der Epicondylitis lateralis (Tennisarm) entscheidet die Reihenfolge. Womit die Behandlung beginnt, wann Stoßwelle oder Infiltration dazukommen und wann eine Operation überhaupt zur Debatte steht.
Welcher Weg im Einzelfall der richtige ist, entscheidet sich nicht beim Lesen, sondern nach Gespräch, Untersuchung und Befund — und dann gemeinsam mit Ihnen.
Dr. med. Martin Eigenschink
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie · Spezialist für Ellbogen-, Schulter- und Handchirurgie
Operative und konservative Behandlung an Ellbogen, Schulter und Hand, bevorzugt minimalinvasiv. Ordination im Orthozentrum Döbling, 1190 Wien. Mehr über meinen Werdegang